„Jugend denkt Zukunft“ gesponsert

BASF Schwarzheide GmbH„Die Lausitz 2030“

Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Ruhland machen Zukunft

Eine Gruppe von 21 Schülern der Oberschule Ruhland nahm am Projekt „Jugend denkt Zukunft“ teil.

Dies wurde von der BASF-Schwarzheide unterstützt. Es waren Schüler aus den Klassenstufen 8 – 10ausgewählt worden, die im Schullandheim „Taubertsmühle“ übernachteten und jeden Tag zum Schloss Doberlug gebracht wurden. Die Schüler nahmen dort an einem Innovations-Workshop teil. Dieser beinhaltete Ideen zu Zukunft der Lausitz 2030. Betreuer der Schule waren Frau Kaiser und Herr Herrn. Dank eines vom Förderverein gesponserten UMTS-Sticks hatte die junge „Denkfabrik“ jederzeit Zugriff auf das World Wide Web.

Am Montag, dem 06.10.2014, trafen die Schüler im Schloss Doberlug ein. Sie waren sehr gespannt auf das, was sie erwartete. Der Moderator Michael Braun stellte sich und das Projekt vor. Nach einer kurzen Einweisung begann die Gruppenarbeit. Das erste Thema der Woche waren die Megatrends Globalisierung, demografischer Wandel, Individualisierung und Selbstverantwortung. Der Vortrag wurde nach einer bestimmten Arbeitszeit vor allen Teilnehmern vorgetragen. Anschließend folgte eine Bewertung der Präsentation. Nach 8 Stunden Arbeitszeit fuhren sie zurück und genossen dort ihre Freizeit.

Am Dienstag sollte die Zukunft von den Schülern geplant werden. Die Frage, wie wird die Lausitz in Jahr 2030 aussehen, stand im Mittelpunkt. Am Abend wurde im Schullandheim beim gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer gegrillt.

Am Mittwoch stand schwerpunktmäßig im Zeichen der 1. Landesausstellung „Wo Preußen Sachsen küsst“. Die Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Gruppen durch die Ausstellung geführt. In der Führung wurde vor allem auf die beiden Aspekte, Identität und Nachbarschaft Wert gelegt. Zum Beispiel kämpften 1715 Preußen und Sachsen gemeinsam im Nordischen Krieg. Deutlich wurde auch, dass Sachsen durch die Erfindung des Porzellans, seine eigene Identität gegenüber Preußen stärken konnte. Am Nachmittag bekamen die Teilnehmer des Projektes eine Einführung in die Ausbildungsmöglichkeiten. Außerdem wurden Präsentationstechniken erklärt.

Die Vorbereitung des Planspiels wurde am Donnerstag fortgesetzt und Interviews vorn den einzelnen Arbeitsgruppen gemacht, die aus einer Pressegruppe, drei fiktiven Tochterunternehmen der BASF, einer Nichtregierungsorganisation und einer Beratergruppe bestanden.

Der Freitag stand im Zeichen der Ergebnispräsentation zum Thema „Die Lausitz 2030“. Alle stellten ihre Ergebnisse vor einem sachkundigen Publikum vor. Außer Vertretern der BASF und der Oberschule Ruhland waren auch weitere interessierte Gäste anwesend. Vom Solarlack über ein elektrisches Schienenleitsystem für Autos bis hin zu einem innovativen Hochwasserfrühwarnsystem war alles vertreten. Abschließend lässt sich sagen, dass mit solchen kreativen Köpfen die Zukunft der Lausitz gesichert ist.

 

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